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Versorgungscluster Corona West (VCC West) stellt Arbeit ein Zusätzliche Koordinierungsstelle nicht mehr notwendig


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- Koordinierungsstelle wird zum 31. Mai aufgelöst
VCC unterstützte beteiligte Kliniken bei gemeinsamer Aufgabe
Trägerübergreifende Initiative kommunaler, privater und konfessioneller Häuser

Potsdam, 31. Mai. Das Versorgungscluster Corona West (VCC West) stellt mit dem heutigen Tag seine Arbeit ein. Aufgrund der rückläufigen stationären Fallzahlen und Infektionszahlen ist die Koordinierung von Patientenströmen durch die extra eingerichtete Klinikkooperation nicht mehr notwendig. In Spitzenzeiten wurden täglich bis zu 20 Patientenverlegungen durch das VCC koordiniert. „Im Namen der Patienten danken wir allen am VCC beteiligten Akteuren für die unkomplizierte und erfolgreiche Zusammenarbeit.“, so Hans-Ulrich Schmidt, Sprecher der Geschäftsführung des Klinikums Ernst von Bergmann. Anfang November 2020 war das VCC West reaktiviert und dessen Koordinierungsstelle vom Klinikum Brandenburg nach Potsdam ins Klinikum Ernst von Bergmann verlegt worden.

Michael Ranft, Gesundheitsstaatssekretär des Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg: „Die Kooperation der Krankenhäuser im Rahmen der trägerübergreifenden Initiative VCC West zeigt beispielhaft die erfolgreiche und zuverlässige Arbeit in der stationären Versorgung. Das VCC West hat wesentlich dazu beigetragen, dass das Gesundheitssystem unter den herausfordernden Zeiten der Corona-Pandemie nicht überlastet wurde. Ich danke allen Beteiligten.“

Kernelement der Klinikkooperation war die abgestimmte und zentral gesteuerte Arbeitsteilung zwischen den Kliniken im Versorgungsgebiet. So konnten Krankenhausbetten für schwer erkrankte COVID-19-Fälle gezielt freigehalten und Transportressourcen geschont werden. Kliniken mit intensivmedizinischen Betten wurden entlastet, indem Patienten ohne COVID-19-Erkrankung unkompliziert verlegt werden konnten.

Über den Zeitraum 1. November 2020 bis 31. Mai 2021 wurden durch das VCC West 996 Verlegungen von Patienten koordiniert. Davon waren insgesamt 492 bestätigte Covid-Patienten, bei 210 Patienten war der Covid-Status zur Zeit der Verlegung noch offen. 76 Patienten wurden in Kliniken außerhalb des VCC-Gebietes abverlegt, darunter auch alle Patienten, die einer ECMO-Versorgung bedurften. Die koordinierten Patienten waren durchschnittlich 71 Jahre alt. Im Dezember wurden die meisten Patienten über das VCC koordiniert: 264 waren es allein in diesem Monat.

Im Klinikum EvB wurden über die Koordinierung durch das VCC seit November 2020 insgesamt 370 Patienten aufgenommen; 206 Patienten konnten vom KEvB abverlegt werden. 10 Mitarbeitende des KEvB und eine Mitarbeiterin des Städtischen Klinikums Brandenburg hatten die Arbeit im VCC übernommen, alle zusätzlich zu ihren sonstigen Aufgaben.

Das VCC konnte somit seit Beginn der Corona-Pandemie 1.900 Patientenverlegungen koordinieren. In der ersten Welle (bis zum 26.6.2020) waren es knapp 900 Verlegungen.

Das Gesundheitsministerium des Landes Brandenburg setzt die Allgemeinverfügung zur Regelung von Freihaltekapazitäten in Krankenhäusern nun zum 1. Juni 2021 aus. Somit müssen die Krankenhäuser in Brandenburg für die stationäre Versorgung von Covid-19-Patienten keine Betten extra mehr freihalten, wie am Samstag, 30. Mai 2021 verlautbart wurde.

 

Über das Versorgungscluster Corona West (VCC)

Unter „VCC West“ versteht man die umfassende Kooperation von Kliniken aus Brandenburg an der Havel, Potsdam, Potsdam-Mittelmark, Teltow-Fläming und dem Havelland unter Federführung des Ernst von Bergmann Klinikums, des Städtischen Klinikum Brandenburg, der RECURA Kliniken Beelitz Heilstätten und des Johanniter-Krankenhauses Treuenbrietzen. Das Versorgungsgebiet umfasst mit mehr als 800.000 Einwohnern etwa ein Drittel der Einwohner des Landes Brandenburg. Die zentrale Koordinierungsstelle befand sich im Klinikum Ernst von Bergmann. Ziel dieser umfassenden Kooperation war die optimale medizinische Versorgung aller Patienten unter Berücksichtigung der vorhandenen Gesamtressourcen. Patienten konnten innerhalb des Netzwerks barrierefrei gesteuert werden. Dadurch wurde die bestmögliche Versorgung erreicht und gleichzeitig die Funktionsfähigkeit der zentralen Schwerpunktversorger und aller beteiligten Krankenhäuser für die Behandlung aller anderen akuten Erkrankungen gesichert.


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