Unser Verein: Gesund durch Sport e.V.

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Gesund durch Sport e.V.Der Verein Gesund durch Sport e.V. wurde im Dezember 2008 gegründet und bietet Rehabilitationssport und Funktionstraining an, welche vom Behinderten-Sportverband Brandenburg e.V. zertifiziert und somit den Förderkriterien der gesetzlichen Krankenkassen entsprechen. Der Verein ist auch Mitglied im Landessportbund Brandenburg e.V. und im Stadtsportbund Potsdam e.V.

Der Zweck des Vereins ist im Rehazentrum Potsdam die Ausübung und Förderung von Gesundheitssport (Rehabilitationssport, Funktionstraining und Prävention) sowie aller diesem Zweck dienenden Maßnahmen und verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke.


Der Vorstand

Vorstandsvorsitze: Uta Ernst
Stellv. Vorstandsvorsitzer: Dietrich Pertschy
Schatzmeister: Andrea Kerl

Mitgliedsbeiträge

Einmalige Aufnahmegebühr: 35,00 EUR
Sport einmal pro Woche: 33,50 EUR / Monat
Sport zweimal pro Woche: 53,00 EUR / Monat

Mitglied des Vereins kann werden, wer Interesse an Rehabilitationssport und Funktionstraining hat. Die Kurse umfassen bis zu 15 Teilnehmer und finden das ganze Jahr über statt. (keine abgeschlossenen Kurse)

Die genauen Kurstermine erfahren Sie auch unter Telefon 0331 / 62 64 85 - 0.


Aktuelle Kursübersicht und wichtige Dokumente

Die Vereinssatzung sowie unsere Broschüre finden Sie unter Downloads.

Aktuelle Kursübersicht | pdf-Datei | 11 KB


Rehabilitationssport und Funktionstraining

Bei uns haben Sie die Möglichkeit, endlich Ihre guten Vorsätze umzusetzen und Ihrem Körper durch sportliche Betätigung etwas Gutes zu tun.

Wenn eine Rehabilitationsmaßnahme zu Ende geht, oder wenn aktuelle Funktionseinschränkungen bestehen, dann suchen viele Menschen Rat und Unterstützung. In unserem Hause finden Sie kompetente Fachkräfte, die mit Ihrem Wissen und Können für Sie da sind.

Der Rehabilitationssport oder das Funktionstraining können auch durch Ihren Hausarzt verordnet und damit von Ihrer Krankenkasse bezuschusst werden.


Bei welchen Krankheiten kann Rehabilitationsport bzw. Funktionstraining verordnet werden?

  • Bei chronischen Wirbelsäulenbeschwerden:
    z.B. Hals-, Brust oder Lendenwirbel-Syndrom, dem Zustand nach Protrusion (Verschiebung der Bandscheiben), Prolaps (Vorfall der Bandscheiben), Spondylolisthesis (Wirbelgleiten)
  • Erkrankungen der Gelenke und des Bandapparates:
    z.B. Erkrankungen der Schulter (PHS), Impingement (Engpass-)Syndrom, Schultersteife, Epicondylitis (Tennisarm), Rotatorenmanschetten-Ruptur
  • Coxathrose, Zustand nach Implantation einer Endoprothese des Hüftgelenks, Hüftdysplasie
  • Gonarthrose, Zustand nach Einsatz Endoprothese des Kniegelenks, Knorpelschäden am Kniegelenk (Chrondromalazie)
  • Zustand nach Bandverletzungen und Frakturen der Extremitäten
  • Diabetes, Bluthochdruck, Übergewicht
  • Atemwegserkrankungen
  • Generell alle Erkrankungen, die den Patienten innerhalb seines täglichen Lebens einschränken

Was ist Rehabilitationssport?

Rehabilitationssport wirkt mit den Mitteln des Sportes ganzheitlich auf Menschen ein. Er ist auf Art und Schwere und den körperlichen Allgemeinzustand der Betroffenen abgestimmt.

Der Rehabilitationssport wird in der Regel für 50 Übungseinheiten und über 18 Monate verordnet. Je nach Krankheitsbild werden für Sie spezifische Sportgruppen angeboten. Sie können ein- bis zweimal in der Woche gemeinsam mit den anderen Gruppen trainieren.

  • Gymnastikgruppe
  • Wirbelsäulengymnastik
  • Spezialgruppen (Schlaganfall, Parkinson, Multiple Sklerose, ...)
  • u.a.

Was ist Funktionstraining?

Funktionstraining wirkt auf spezielle körperliche Strukturen (Muskeln, Gelenke usw.) der Menschen ein und soll zum langfristigen, selbständigen und eigenverantwortlichen Bewegungstraining motivieren.

Das Funktionstraining wird in der Regel bis zu einem Jahr verordnet. Sie können je nach Verordnung zwischen unserem Bewegungsbad und unseren sehr gut ausgestatteten medizinischen Therapiebereichen wählen.

Es werden angeboten:

  • Trockengymnastik
  • Wassergymnastik

Beispiele für Rehabilitationsziele

  • Erhaltene / gestärkte Funktionen der Stütz- und Bewegungsorgane mit Blick auf:
    motorische (Rest-)Funktion, Statik und Struktur oder optimaler Hilfsmitteleinsatz
  • Erhaltene / verbesserte Funktion innerer Organe z.B. für Herzkreislauf, Lunge, Niere, Stoffwechsel, arterielle/venöse Durchblutung
  • Erhaltene / verbesserte Kompensationsfunktionen bei Sinnesbehinderung mit Zielrichtung
    Koordination und Bewegung, räumliche Orientierung oder optimaler Hilfsmitteleinsatz
  • Erhaltene / verbesserte Funktion des peripheren und zentralen Nervensystems
    z.B. von Koordination, Gleichgewicht, Feinmotorik oder Muskelkraft
  • Verbesserte intellektuelle und motorische Leistungsfähigkeit bei geistiger Behinderung
  • Verbesserte psychomotorische Stabilität bei psychischer Behinderung
  • Gestärktes Selbstbewusstsein behinderter Mädchen und Frauen
  • Weitere Ziele:
    • Dauerhafte Eingliederung in die Gesellschaft und das Arbeitsleben
    • Erreichen größtmöglicher persönlicher Unabhängigkeit
    • Hilfe zur Selbsthilfe
    • Stabilisierung / Verbesserung von Körperwahrnehmung, Selbstwertgefühl