Ohne Training keine Reha!
Zielstellung der sporttherapeutischen Intervention ist
- die Anregung und Förderung von Eigenaktivität und Selbstständigkeit
- die Verbesserung der Körperwahrnehmung und Körpererfahrung
- der Erwerb alltagsrelevanter Fertigkeiten (z.B. Rollstuhlhandling)
- die Verbesserung konditioneller (Ausdauer, Beweglichkeit, Kraft) und koordinativer (Gleichgewicht, Rhythmus) Fähigkeiten.
- die Herstellung eines psychovegetativen Gleichgewichtes durch Gruppentherapie
- der Erwerb gruppendynamischer Fähigkeiten.
Medizinische Trainingstherapie
- Ausdauertraining unter Kontrolle von Herzfrequenz und Blutdruck
- Individuelles Muskelaufbautraining
- Koordinationstraining
- Training zur Tonusregulation
- Training zum Erhalt und zur Verbesserung der Beweglichkeit in den Gelenken
Laufband mit Entlastung, Ergometer, Handergometer, Stepper, teilw. computergestütztes Krafttraining, Bewegungstrainer, Stehpult.
Gruppentherapie
- Stärkung und Neuaufbau des Selbstwertgefühls und des Selbstvertrauens
- Entdeckung der Möglichkeiten des eigenen Körpers
- Kräftigung und Stabilisierung aller Muskelgruppen
- Koordination
- Ausdauer
Kommunikative Bewegungstherapie, Hockergruppe, Step-Aerobic, Yoga-Gym, Rollstuhlfahrtraining, Rollstuhlbasketball, Tischtennis, Wassergruppe, Koordinationsgruppe, Wanderung (Terraintraining), Frühsport.
Durch eine eingehende rehabilitative Diagnostik (Ergometertest, Muskelfunktionsprüfung und Patientengespräch) werden die individuellen therapeutischen Ziele und Schwerpunkte in Abstimmung mit dem ärztlichen Bereich und dem gesamten therapeuthischen Team gesetzt und eine Zuteilung zu gruppen- und trainings-therapeutischen Maßnahmen vorgenommen. Am Ende des Aufenthaltes erhalten die Patienten durch eine Abschlussdiagnostik Rückmeldung über den Erfolg ihrer sporttherapeutischen Reha-Maßnahme und auf Wunsch ein Heimtrainingsprogramm.
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