Musiktherapie

Schrift verkleinern Schrift Standardgröße Schrift vergrößern Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. PDFDruckenE-Mail

Musiktherapie in der Frührehabilitation:

  • Auditive Frühstimulation
  • Vibro-akustische Stimulation
  • Therapeutische Instrumentalimprovisation
  • Therapeutische Vokalimprovisation / Singen
  • Entspannungstechniken

MusiktherapieMusik ist ein Medium, das zur Kommunikation keiner Worte bedarf. Sie setzt im Gegensatz zur Sprache kein analytisches Bewusstsein voraus und kann jeden Menschen erreichen und zu Reaktionen anregen. Musik spricht unmittelbar die Gefühlswelt an und aktiviert Hirnareale, die für Aufmerksamkeit und Bewegungskoordination zuständig sind.

Innerhalb der musiktherapeutischen Arbeit mit Patienten, die sich im Frühstadium ihrer Erkrankung befinden, geht es hauptsächlich um den Aufbau von Kontakt, die Entwicklung von Kommunikation und die Gestaltung von Beziehung.

Rezeptive Therapiemethoden, wie die Auditive Frühstimulation oder die Vibro-akustische Stimulation, orientieren sich an vorhandenen Potentialen des Patienten, knüpfen an frühkindliche Erfahrungen an und stellen einen geschützten Rahmen für die Anbahnung von Kontakt und den Aufbau einer nonverbalen Kommunikation her.

Über stimmlichen Ausdruck (Atemgeräusche, erste Lautäußerungen, Intonation) und nonverbale Angebote (geleitete oder freie Instrumentalimprovisation) wird der Patient in eine aktive Kommunikations- bzw. Dialogform eingebunden.

In Abhängigkeit von Bewusstseinslage und vorhandenen und/oder erworbenen Ressourcen des Patienten findet auch funktionelles Training statt. Hierbei bieten verschiedene Techniken der Aktiven Musiktherapie die Möglichkeit, sprachliche, kognitive, sensorische und motorische Fähigkeiten wieder zu erlangen.


Zurück zur Übersicht der Behandlungsmethoden