Die seit dem 01.10.1997 staatlich anerkannte Schule für Masseure, medizinische Bademeister und Physiotherapie bilden in einer zweieinhalbjährigen Ausbildungszeit Masseure/innen und medizinische Bademeister/innen sowie in einer dreijährigen Ausbildungszeit Physiotherapeuten/innen aus.
Die Fachschule für Soziales bildet seit dem 01.04.1996 in ihrer Eigenschaft als staatlich anerkannte Ersatzschule in einer dreijährigen Ausbildungszeit Altenpfleger/innen aus. Seit dem 19.05.2003 verfügt die Akademie über die staatliche Anerkennung als Fachseminar für Altenpflege. Die theoretische Erstausbildung wird durch Zuwendungen aus Mitteln des Landes Brandenburg und des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert. Seit 2010 wird das Fachseminar wieder als Altenpflegeschule bezeichnet.
Mit Beginn des Schuljahres 2000/2001, also ab dem 01.08.2000, wurde die Schule auch staatlich ermächtigt, Heilerziehungspfleger/innen in einer dreijährigen Ausbildungszeit auszubilden. Bei den Ausbildungsfachrichtungen liegt die Ausbildungs- und Prüfungsordnung der Fachschulen sowie deren ergänzende und abweichende Bestimmungen für die Fachrichtungen Alten- und Heilerziehungspflege zu Grunde.
Seit dem Schuljahr 2010/2011 wurde die Akademie auch staatlich genehmigt, Erzieher/innen in einer dreijährigen Ausbildung zu unterrichten.
In der Berufsfachschule Soziales werden seit dem 01.08.1996 in ihrer Eigenschaft als staatlich anerkannte Ersatzschule in einer zweijährigen Ausbildungszeit Sozialpflegeassistenten/innen ausgebildet. Mit dem Schuljahr 2004/2005 erfuhr diese Ausbildung eine Anpassung an bundeseinheitliche Regelungen für den Bildungsgang der Berufsfachschule Soziales. Die neue Ausbildung zum/zur Sozialassistenten/in, die zu lehrenden Inhalte, die Bestimmungen zum Bestehen des Probehalbjahres und der abzulegenden Prüfungen werden durch die Verordnung über den Bildungsgang zum Erwerb eines Berufsabschlusses nach Landesrecht in den Sozialberufen an der Berufsfachschule geregelt.
Mit dem Qualifikationsangebot, der Ausbildung zum/zur Sozialassistenten/in, wendet sich die Akademie vor allem an jene Schulabgänger, die Ambitionen für einen pflegerischen Beruf haben, aber nicht das erforderliche Alter aufweisen, um sofort Zugang zu einer medizinischen Fachschule zu finden. Es ist ebenfalls der Versuch, die jungen Menschen, die bisher wenig Erfolgserlebnisse hatten und oftmals an mangelndem Selbstwertgefühl leiden, wieder zu integrieren und ihnen den Weg zu einer soliden Berufsausbildung zu ermöglichen. Dem Versuch scheint Erfolg beschieden, denn viele der Schulabgänger/innen haben sich den Zugang zur Fachschulausbildung erkämpft, andere fanden im sozialpflegerischen Dienst eine Anstellung.
Die Einbettung der Akademie in die diversen medizinischen Einrichtungen der am Ort ansässigen Kliniken Beelitz GmbH schätzen alle Beteiligten als großen Vorteil. Die Schüler/innen erhalten nicht nur die Möglichkeit, den praktischen Unterricht oder eines ihrer Praktika in eine der zur Ausbildung ermächtigten Einrichtungen zu absolvieren, auch die Einrichtungen selbst wissen, wer sich hinter einer Bewerbung verbirgt, wenn die betreffenden Kandidaten schon in einem ihrer Praktika oder beim Gelegenheitsjob dort gearbeitet haben. Auf Grund der guten Erfahrungen in der Zusammenarbeit bieten die Einrichtungen der Kliniken Beelitz GmbH unseren Schülern die Möglichkeit, in den Ferien oder am Wochenende einen Nebenjob anzunehmen, zum Beispiel in der Kinder- oder der neurologischen Rehabilitationsklinik, der Klinik für Parkinson oder dem Altenpflegeheim.
Die ausbildungsfreie Zeit der Schüler/innen der Schule für Sozialberufe obliegt der Ferienregelung des Landes Brandenburg. Die Schüler/innen der Schule für Gesundheitsberufe erhalten 30 Tage im Jahr Urlaub.
Die einzelnen Ausbildungen der Akademie - bis auf die Altenpflege - sind kostenpflichtig, je nach Fachrichtung wird eine unterschiedlich hohe Gebühr erhoben. Natürlich haben die Schüler/innen die Möglichkeit, eine Förderung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) sowie diverse Ermäßigungen, zum Beispiel in Verkehrsmitteln, zu beantragen und zu nutzen.
Die Schüler/innen aller Fachbereiche werden von einem qualifizierten Kollegium und Gastdozenten/innen, wie zum Beispiel Hochschuldozenten/innen, Ärzten/innen, Anwälten/innen, in den verschiedensten Fächern und Lernfeldern unterrichtet.
Die Verantwortung für die Ausbildung in sämtlichen Fachbereichen der Schule liegt in den Händen von Frau Studienrätin Beatrix Buttenberg. Die Geschäftsführung obliegt Frau Silvia Özkaraman und Frau Rechtsanwältin Uta Ernst.



